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Was tun bei Blasen am Fuß

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Eine Blase am Fuß ist nicht nur störend, sondern auch schmerzhaft. Blasen bilden sich häufig, wenn neue Schuhe nicht richtig eingelaufen sind, wenn die Schuhe zu klein sind oder wenn man einfach zu viel unterwegs ist. Blasen bilden sich meistens im Fersenbereich, können aber auch seitlich oder unter dem Fuß entstehen. Sind die Schuhe zu klein, dann bilden sich Blasen auch an den Zehen. Wenn es brennt, schmerzt und sticht, dann ist die Blase nicht mehr weit.

So schnell wie die Blase entsteht, geht sie leider nicht. Es dauert ein paar Tage, bis die Heilung abgeschlossen ist. Leider bleibt nicht jede Blase geschlossen – manche gehen auf und es kommt zu einer offenen Wunde. Es ist wichtig, die betroffene Hautstelle nicht weiter zu reizen. Zusätzlich können ein paar einfache Mittel die Heilung fördern:

 

  • Blasen sollte man nie aufstechen. Auch wenn der Druck und die Versuchung groß sind, bildet die Haut an der Blase eine schützende Hülle. Wird die Blase aufgestochen, läuft das Wundsekret aus und es entsteht eine offene Wunde – Keime können eindringen. Bleibt die Blase geschlossen, kann die Stelle darunter in Ruhe abheilen und die Blase trocknet einfach aus.
  • Den ersten Schmerz lindert man mit einem kühlen Umschlag. Ein nasses Handtuch oder ein nasser Waschlappen wird einfach auf die Blase gelegt. Die Kühlung lindert nicht nur die Schmerzen, sondern hilft auch gegen Rötungen im Blasenbereich.
  • Falls die Blase aufgegangen ist, sollte die Stelle sofort mit einem Desinfektionsmittel eingesprüht werden. Danach kann ein Heilpuder aufgetragen werden. Dieser bildet eine schützende Schicht auf der offenen Wunde und sorgt dafür, dass die Blase schneller Schorf bildet.
  • Blasenpflaster helfen ebenfalls. Sie können bei geschlossenen oder offenen Blasen verwendet werden. Das Pflaster sollte so lange auf der Haut bleiben, bis es sich von alleine ablöst. Ist die Blase danach noch nicht verheilt, einfach ein neues Pflaster aufkleben.
  • Teebaumöl ist ein einfaches Hausmittel, das auch bei Blasen am Fuß hilfreich ist. Das Teebaumöl hat eine zusammenziehende, desinfizierende und wundheilende Wirkung. Einfach einen Teelöffel des Öls mit drei Teelöffeln Wasser mischen, einen Wattebausch eintauchen und für 10 Minuten auf die Blase halten.
  • Apfelessig gehört ebenfalls zu den bewährten Hausmitteln und ist in fast jeder Küche zu finden. Er wirkt schmerzlindernd und hat zudem eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Auf die geschlossene Blase kann der Essig pur aufgetragen werden. Um ein Brennen bei einer offenen Blase zu verhindern, wird er mit zwei Teilen Wasser gemischt.

 

Bis die Blase vollkommen abgeheilt ist, sollte die betroffene Stelle keinem Druck mehr ausgesetzt werden. Mit einem Pflaster am Fuß, oder einem Polster im Schuh hat man in der Regel einen ausreichenden Schutz. Falls zu enge Schuhe die Blase verursacht haben, sollten diese mit einem Schuhspanner etwas geweitet werden.

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