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Was ist Kitesurfen?

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Kitesurfen liegt im Trend. Es ist abwechslungsreich, trainiert die Kondition und fördert ein positives Körpergefühl. Zudem ist es die einzige Sportart, die unzählige Boardsportarten ineinander fließen lässt. Doch was vom Strand aus so einfach aussieht, ist in der Realität eine enorme Herausforderung. Es erfordert schon einiges an Geschick, um sich auf den Boards zu halten und dabei mit dem Lenkdrachen zu lenken. An sich braucht es für das Kitesurfen nur eine überschaubare Ausstattung. Neben dem passenden Drachen sind ein gutes Board und funktionale Kleidung erforderlich.

Als Board dient ein kleineres Brett. Es hat meist eine Länge von 140  und 200 cm und ist einem Wakeboard oder Snowboard optisch sehr ähnlich. Um sich über das Wasser zu bewegen, setzt der Kiter einen Lenkdrachen ein. Bei guten Windverhältnissen entsteht so starker Auftrieb, dass große Sprünge auf dem Wasser möglich sind. Zunächst war das Kitesurfen lediglich in Hawaii bekannt. Von dort aus schaffte es den Sprung auf die internationale Wassersportbühne und wurde schließlich auch in Deutschland recht schnell sehr populär.

Nachdem sich für das Kiten schnell erste Anhänger fanden, drangen in den letzten Jahren immer mehr Windsurfer in den neuen Trendsportbereich. Die vollkommen neuen Möglichkeiten und die Präsenz auf zahlreichen legendären Wassersportmessen trieben die Entwicklung unaufhaltsam voran. Robby Naish entwickelte sich über Deutschland hinaus zu einem der bekanntesten Kitesurf-Förderer. Seit Jahrzehnten ist Naish bereits im Surfbereich bekannt und genießt hier einen herausragenden Ruf.

Überblick über die verschiedenen Kites

Wichtigster Ausrüstungsbestandteil ist der Kitesurf-Drachen. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Lenkdrachen, der aufgrund seiner Maße kaum mit einem normalen Lenkdrachen vergleichbar ist. In den letzten Jahren hat sich zusehends das Tubekite-System mit folgenden Merkmalen durchgesetzt:

  •  Drache mit aufgepumpten Luftschläuchen
  •  Luftschläuche sorgen für die nötige Stabilität
  •  typische runde Form
  •  ermöglicht Start vom Wasser aus

Weiterhin gibt es den Matten-Kite. Hierbei handelt es sich um einen weiteren speziellen Drachen, bei dem das Profil einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Profil erzeugt hier den Staudruck für den Wind. An der Vorderkante sind markante Öffnungen zu finden, mit denen die Luft in den Drachen strömt. Durch seine Form kann der Drachen den Wind halten und hebt schließlich ab. Gleich mehrere clevere Ventillösungen sorgen dafür, dass auch dann kein Wasser in den Drachen gelangt, wenn dieser auf die Oberfläche gerät. Die Matten-Kites lassen einen kontrollierten Start durchaus zu. Sie eignen sich besonders gut für Anfänger, da sie oftmals leichter mit diesen Kites zurechtkommen als mit den Tubekites.

Folgende Tabelle fasst zusammen, wie die Kites anhand der Leinen unterschieden werden:

2-Leiner4-Leiner
Die 2-Leiner-Kites werden oftmals im Rahmen von Kitesurf-Schulungen genutzt.Die 4-Leiner-Kites sind um einiges komplexer als die 2-Leiner und setzen ein wenig Übung voraus
sind übersichtlicher als die 4-Leinergrößere Veränderung des Anstellwinkels möglich
ideal zum Erlernen der GrundlagenFahr- und Steuermöglichkeiten mit denen eines Segelboots vergleichbar
für spezielle Fahrstile geeignet
optional auf 4-Leiner umbaubar

Kitesurfen lernen – Kiteschulen sind Pflicht

Auch wenn Kitesurfen vom Wasser aus sehr einfach und überschaubar aussieht, gibt es für Einsteiger ein enormes Fehlerpotenzial. Wer Kiten lernen möchte, sollte das in einer Kitesurf-Schule wie z.B. bei Kitesurf-Guide auf Fehmarn. Hier vermitteln professionell geschulte Lehrer die wichtigsten Handgriffe, zeigen aber auch, welche Besonderheiten bei der Ausstattung zu berücksichtigen sind. Insgesamt handelt es sich beim Kitesystem um ein recht sensibles Konzept, sodass sich schon kleine Fehler hier sehr schnell bemerkbar machen und beachtliche Folgen nach sich ziehen können.

Begleitet von einem guten Kitesurflehrer ist es jedoch relativ einfach, das Kiten zu erlernen. In guten Kitesurfschulen wie bei Kitesurf-Guide lernen Anfänger in kleine Gruppen, sodass die Lehrer die Möglichkeit haben, auf das Können ihrer Schüler einzugehen und vorhandenes Potenzial auszunutzen. Dem Alter sind auch keine Grenzen gesetzt. In einer speziellen Kids-Academy können auch bereits die kleinen das Kiten erlernen. Im Fokus dieser Unterrichtseinheiten stehen die Kinder und ihre Fähigkeiten. Auf den vorhandenen Fähigkeiten baut dann der Unterricht individuell auf. Die Kiteschulen befinden sich zudem unmittelbar am Wasser, sodass ein passendes Schulungsrevier für die Übungen zur Verfügung steht. Unter Anleitung der Kitelehrer werden schwere Stürze mit Verletzungen oftmals vermieden und die Einsteiger lernen von Anfang an die entscheidenden technischen Grundlagen.

Die passenden Boards zum Kiten

So wichtig wie der richtige Kite und eine gute Kitesurfschule sind die Boards. Kiteboards gibt es in unterschiedlichen Längen. Einem Laien wird es schwerfallen, die Kiteboards optisch von einem Wakeboard oder gar von einem Snowboard zu unterscheiden. Angeboten werden sie in verschiedenen Längen, sodass eine Abstimmung auf Körpergröße und Technik möglich sind. Standardmäßig haben die Boards eine Länge zwischen 140 und 200 cm, besitzen allerdings nur sehr wenig Auftrieb. Damit ein Kiter wirklich auf dem Board stehen kann, muss er auf dem Wasser fahren.

Nachdem sich Kiten international festigen konnte, erschien mit den TwinTips eine spezielle Bauweise des Boards. Auffallend war die symmetrische Bauweise, durch die die Fahrtrichtung sowohl nach vorn als auch rückwärts gewählt werden konnte. Die symmetrische Bauweise der TwinTips schafft während der Fahrt einige Erleichterungen, von der vor allem Anfänger profitieren. Für Kiteschüler gestaltet sich der Fußwechsel, wie er bei klassischen Boards erforderlich ist, sehr schwierig. Da die TwinTips in beide Richtungen fahren können, entfällt der Wechsel. Die TwinTips bieten sich für Einsteiger ab einer Länge von 180 cm an. Sind sie die ersten Meter auf dem Wasser gefahren und beherrschen die grundlegenden Techniken, können sie auch auf kleinere Boards ausweichen.

Bei de Directionals wird dagegen die Fahrtrichtung wieder durch Heck und Board vorgegeben. Damit sind hier auch wieder die Fußwechsel erforderlich.

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