Kein Beinbruch, wenn mal das Salz auskommt - Foto: © berwis / PIXELIO

Manchmal meint man es zu gut und salzt das Essen zu stark. Die Folge: Es wird ungenießbar. Oft sagt man auch, dass jemand verliebt ist, wenn er das Essen versalzen hat. Ob das nun wirklich so ist, das sei mal dahingestellt. Es ist aber so: Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wo gekocht wird, da kommt eben auch mal zu viel Salz in die Speisen gelangen. Das ist nicht immer ein Beinbruch, denn man kann manches durchaus retten.

Beispiel: Suppen. Wenn Ihnen hier das Salz ausgekommen ist, dann geben Sie einfach ein oder zwei Kartoffeln in die Suppe und kochen diese mit. Achtung: Nicht zu weich kochen lassen, damit die Kartoffeln nicht in der Suppe zerfallen. Kartoffeln haben die Eigenschaft, das Salz aus dem Wasser zu ziehen. Dasselbe kann man mit Reis machen. Der ist aus einer Suppe natürlich schwieriger wieder heraus zu fischen. Deswegen geben Sie ihn einfach in einen Teefilter und hängen Sie diesen ins Wasser – so klappt das ganz wunderbar.

Aber auch Soßen kann man in vielen Fällen noch retten. Hier helfen die beiden gerade genannten Mittel jedoch nicht. Bei Soßen können Sie es mit einem Schuss Milch, mit Sahne, mit Crème fraîche oder auch mit etwas Orangensaft versuchen. Oder Sie setzen dem Ehegatten das versalzene Essen vor und sagen, wenn er meckern sollte, dass er das nächste Mal kochen soll. Ob das aber wirklich so eine gute Idee ist?