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Praktisch aber gefährlich: der Dispokredit

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Wir alle haben ein Girokonto, auf dem viele einen Dispositionskredit eingerichtet haben. Dieser ist im Gegensatz zu herkömmlichen Krediten recht einfach zu bekommen. Meistens genügt eine mündliche Nachfrage. Die Bank checkt dann die monatlichen Geldeingänge und räumt einen Überziehungskredit ein, der sich auf eine Höhe von drei Monatsgehältern belaufen kann. Wer beispielsweise monatlich 2.000 Euro verdient, der kann einen Dispo von 6.000 Euro erhalten. Das bedeutet, dass man in diesem Kreditrahmen sein Girokonto überziehen kann, was sonst ja nicht möglich ist. Wenn nix mehr auf dem Konto ist, dann gibt´s in der Regel auch kein Geld mehr.

Der Dispo ist sicherlich ein praktisches Werkzeug, wenn man mal auf die Schnelle Geld braucht. Allerdings kann er auch gefährlich werden. Denn viele schöpfen den Kreditrahmen bis zum Äußersten aus, gehen Einkaufen und achten nicht darauf. Dann ist das Konto im Minus und man bekommt ein Problem. Denn der Dispo muss ja auch wieder ausgeglichen werden. Natürlich kommen monatlich wieder Gelder drauf, doch die wird man weitestgehend für den Lebensunterhalt brauchen. Das allein wäre noch nicht das Schlimmste.

Viel schlimmer sind die extrem hohen Zinsen, die man beim Dispo zu zahlen hat. Sind es beim herkömmlichen Barkredit meist Zinsen im einstelligen Bereich, klettern sie beim Dispo oftmals auf 15, 16 oder sogar 17 Prozent. Hier kann man viel Geld verschenken.

Fazit: Wenn Sie kurzfristig Ihr Konto um ein paar hundert Euro überziehen, weil vielleicht die Reparatur des Autos oder die Anschaffung eines Elektrogerätes dazwischen kam, dann ist das kein Problem, wenn Sie aber den Kreditrahmen voll auslasten, in den Urlaub fahren, das Geld auf den Kopf hauen wollen oder ein paar Tausender für was auf immer brauchen, dann sollten Sie sich über einen Barkredit Gedanken machen. Dort zahlen Sie erheblich weniger Zinsen und auch die Rückzahlung läuft in geordneten Bahnen.

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