Laub im Garten ist gut – Foto: © Maja Dumat / PIXELIO

So, jetzt haben wir den Salat! Erst war der Winter zu lang, dann war der Sommer gar nicht da, dann kam er doch noch und war wieder zu heiß, nun ist er schon wieder weg und langsam aber sicher können wir  uns auf den Herbst vorbereiten. Schließlich haben wir auch schon Ende August und bereits am 1. September ist meteorologischer Herbstanfang. Herbst also – mmmhhh, das heißt für Hobbygärtner auch wieder die Zeit, in der das Laub einem das Leben schwer macht. Dabei muss es das gar nicht. Man sollte sogar froh sein, wenn das Laub in den eigenen Garten fällt.

Und das hat einen guten Grund: Denn Laub hat wertvolle Nährstoffe in sich, die an den Gartenboden abgegeben werden und somit auch an die Pflanzen, die dadurch gestärkt werden. Sicherlich sind Laubhaufen im Garten nicht besonders hübsch, aber kaputte Pflanzen auch nicht, oder?

Dennoch ist beim Herbstlaub etwas zu beachten: Auf dem Rasen hat es nichts verloren. Dort sollten Sie es entweder zusammenrechen oder mit dem Mäher drübergehen und dabei gleich kleinhäckseln. Noch ist es zu früh, Laub auf den Beeten auszubringen, daher kommt es auf den Komposthaufen. Aber wenn man dabei ist, den Garten winterfest zu machen, dann sind die Pflanzen für einen Frostschutz dankbar. Bringen Sie die Blätter dann auf den Beeten aus und decken Sie damit frostempfindliche Blumen ab. Zudem sind kleine Laubhaufen auch ideal zur Überwinterung von Igeln. Sie sehen: Sie sollten froh sein, wenn Laub in Ihren Garten fällt – darf ruhig auch vom Nachbarn sein.