...so wird das Leben einfacher!

Cloud Computing – schon einmal gehört?

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Überall abrufbar, günstig und viele Anbieter – aber sind die angesagten Cloud-Dienste auch wirklich sicher?
Ob iCloud, Google Drive oder Dropbox – Cloud-Dienste werden immer beliebter und von immer mehr Anbietern zur Verfügung gestellt. Völlig kostenlos oder zumindest um einen sehr günstigen Preis erhältlich, kann man als Unternehmer, aber auch als privater User Speicher in unterschiedlichen Größenordnungen „mieten“. Ob im privaten oder im gewerblichen Bereich – Vorteile bringt das Cloud Computing auf jeden Fall.

Der größte Vorteil der elektronischen Wolke ist sicherlich die einfache Handhabe und dass die Daten überall und von jedem Gerät abgerufen werden können. Ob Smartphone, Notebook, Arbeits-PC oder Heimrechner, gespeicherte Musik, Bilder oder Dokumente sind überall und zu jeder Zeit verfügbar – die einzige Voraussetzung ist eine funktionierende Internetverbindung.

Auch die Verteilung von Daten ist über das Cloud Computing sehr einfach. So gibt es Cloud-Dienste, die ein virtuelles Laufwerk am Rechner installieren. Damit kann man seine Dokumente und anderen Dateien kinderleicht über Drag & Drop uploaden.

Ein weiterer ganz wesentlicher Vorteil der elektronischen Wolke ist natürlich die Datensicherung. Denn auch wenn der PC, das Notebook oder das Smartphone einmal den Geist aufgibt, bleiben die Daten vom Schaden unberührt und können sofort wieder von einem neuen Gerät abgerufen werden.

 

Sicherheitsanforderungen – hier wird Kritik laut

Trotz der vielen Vorteile, die das Cloud Computing mit sich bringt, werden erste Kritiker laut, wenn es um das Thema Datensicherheit geht. Dieter Hawelky vom Online Shop Mobile-Laden in einem kurzen Gespräch: “ Gerade bei sehr sensiblen und persönlichen Daten sollten alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Verschiedene Studien im Jahr 2012, wie etwa jene des Fraunhoferinstituts für sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt, belegten, dass die grundsätzlichen Sicherheitsanforderungen bei einem Großteil der aktuellen Cloud Dienste nicht erfüllt werden. Das wohl größte Problem entsteht beim Upload von Daten – der meist unverschlüsselt und damit ungeschützt erfolgt.“ berichtet Herr Hawelky kritisch.

Wer diesem Manko entgegenwirken möchte, sollte seine Daten bereits direkt auf seinem Rechner verschlüsseln. Gute kostenlose Programme ermöglichen die Verschlüsselung ohne großen Aufwand. Zudem sollte man wenn möglich Cloud-Dienst-Anbieter aus dem europäischen Raum wählen, denn sie sind an die strengen europäischen Sicherheitsvorschriften gebunden.

 

Vorsicht bei günstigen US-amerikanischen Anbietern!

Wer sich für einen amerikanischen Anbieter mit Sitz in Europa entscheidet, sollte besonders vorsichtig sein, denn diese Firmen sind meist nicht an das europäische Recht gebunden. Vielmehr müssen Sie die Vorgaben des US-Rechts erfüllen, das beispielsweise vorsieht, dass alle gespeicherten Daten den amerikanischen Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellt werden müssen.

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