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Buschiger Lavendel – so wird das was

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Lavendel sieht gut aus und riecht fantastisch – Foto: © Gabi Schoenemann / PIXELIO

Wer einen eigenen Garten hat, der hat mit Sicherheit auch Lavendel gepflanzt. In Verbindung mit Rosen sieht er gleich noch mal so gut aus und ist auch noch nützlich, weil er die Blattläuse an den Rosen vertreibt. Aber auch solitär stehend ist Lavendel sehr schön anzuschauen, und erst recht als Streifen oder als kleine Hecke. Er blüht in hellen und dunkleren Violetttönen, ebenso gibt es ihn in Weiß.

Wer Lavendel so wachsen lässt, wie das die Pflanze möchte, der braucht sich nicht zu wundern, dass er nach einigen Jahren nicht mehr schön aussieht. Denn Lavendel muss zweimal im Jahr geschnitten werden, damit er in Form bleibt.

Im Frühling gibt es einen radikalen Schnitt. Nicht geizen mit dem Schnitt, die Pflanze treibt sehr schnell wieder aus. Der Vorteil daran ist, dass der Lavendel nicht zu groß wird und von unten nicht verholzt. Denn dort wachsen nur noch wenige neue Triebe nach. Was jedoch auch möglich ist: Den Lavendel komplett abschneiden, also direkt über dem Boden, dann dauert es zwar etwas, aber es bilden sich direkt aus den Wurzeln neue Triebe.

Ein zweiter Schnitt erfolgt im Sommer bzw. Herbst. Dann werden die verblühten Triebe abgeschnitten. Ein Tipp: Werfen Sie diese nicht weg. Zu einem Trockenstrauß zusammengebunden oder in einer Schale sind sie nicht nur hübsch anzuschauen, sondern verbreiten auch einen ganz tollen Duft.

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