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Knoblauch ist lecker und gehört in jede Küche. Viele pflanzen sich das Gemüse aber auch in den eigenen Garten. Dann schmeckt der Knoblauch gleich noch mal so gut. Nach dem Genuss der leckeren Zehe ist dann aber erst einmal Einsamkeit angesagt. Denn einen, meist sogar mehrere Tage lang, stinkt man ganz fürchterlich. Da nützt es auch nichts, dass man sich gründlich die Zähne putzt und einen halben Liter Mundwasser trinkt, der Knoblauchgeruch wird durch die Haut ausgedünstet – man stinkt eben, Punkt.

Als Alternative hat sich dabei der Bärlauch bewährt. Bei ihm wird allerdings nicht die Zwiebel oder die Knolle verwendet, sondern die Blätter, und sogar die Blüten sind essbar. Er wird klein gehackt und dem Essen untergemengt – und schon hat man einen feinen Knoblauchgeschmack. Das Beste aber ist: man stinkt danach nicht und kann sich wieder unters Volk mischen.

Wer sich Bärlauch in den Garten holen möchte, der kann dies mit Samen oder bereits ausgebildeten Knollen tun, aber auch Jungpflanzen kann man setzen. Die beste Zeit dazu ist der Herbst, vor allem wenn es um die Aussaat geht. Denn Bärlauch ist ein Kaltkeimer, das heißt, er braucht Frost, um aufzugehen. Ein Platz im Schatten wird bevorzugt, danach braucht er kaum Pflege, ist widerstandsfähig und kommt Jahr für Jahr wieder. Ja, er vermehrt sich sogar selbst. Eine leckere Alternative zum Knoblauch!