Nicht nur unschön, sondern auch ungesund: Algen im Teich - Foto: © Thomas Max Müller / PIXELIO

Ein Garten mit Teich – wer kann dazu schon nein sagen. Wer einen Teich hat, der hat damit aber auch einige Arbeit und Verantwortung auf sich genommen – vor allem dann, wenn man Fische, wie beispielsweise Kois darin hält. Denn das Wasser darf qualitativ nicht leiden, da sonst die Fische krank werden könnten. Nun fragen Sie sich vielleicht, was da schon groß passieren kann. Och, da gibt´s einiges! Der schlimmste Feind im Wasser sind Algen. Damit die nicht auftreten, sollte man ein paar Punkte beachten, dann kann gar nichts schief gehen:

  • Ein Teich sollte niemals in der prallen Sonne angelegt werden. Je heller der Standort ist, umso schneller und leichter können sich Algen bilden.
  • Je tiefer der Teich, umso weniger Algen werden gebildet. Hier sollte man eine Mindesttiefe von 80 Zentimetern beachten. Wenn man Fische hält, sind solche Tiefen sowieso ideal.
  • Laub reichert das Wasser mit Nährstoffen an, die den Algenwuchs beschleunigen können. Entweder das Laub immer wieder herausfischen oder ein Abdeckgitter über der Wasseroberfläche befestigen, auf dem sich das Laub sammeln kann.
  • Das Teichwasser sollte regelmäßig mit Sauerstoff angereichert werden. Hierzu kann man sich verschiedener Pflanzen bedienen: Hornkraut, Laichkraut oder auch das Tausendblatt sind ideal – und schmückend zugleich.
  • Das Wasser regelmäßig auf den ph-Wert testen. Sofern Algen sichtbar auftreten, sofort entfernen.

Wenn Sie diese Punkte beachten, dann halten Sie den Algenwuchs schon mal sehr gut im Zaum. Kommt es dann doch noch zu einem Bewuchs, dann helfen hierbei auch Algenvernichter. Da diese aber wieder mit Chemie zu tun haben, sollte man darauf möglichst verzichten.